Vortrag beim 7. Energieforum der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt

Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) veranstaltete das bereits 7. Energieforum. Dieses Mal stand das Thema „Wärmewende – einen schlafenden Riesen wecken“ im Vordergrund.

Nach der Eröffnung durch LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein und einer Begrüßung der geladenen Gäste durch Ministerin Claudia Dalbert vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, wurde durch drei Impulsvorträge der inhaltliche Grundstein für die Veranstaltung gelegt.

Energieforum der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt

Den Auftakt machte Tanja Loitz, Geschäftsführerin der co2online, mit dem Thema „Energetisch saniert –CO2-Ausstoß und Kosten gesenkt?!“. Durch die Auswertung von zahlreichen Messergebnissen kam sie zu dem Resultat, dass selbst bei einem Tausch der Heizungsanlage nicht das gesamte Energieeffizienzpotenzial ausgeschöpft wurde, wenn triviale Dinge, wie ein hydraulischer Abgleich nicht ebenso durchgeführt werden.

Konrad Uebel, Geschäftsführer des Freiberg Instituts, zeigte den Zuhörern in seinem Vortrag „Kleine Maßnahmen – große Wirkung“ Wege zu einer energieautarken Eigenversorgung von Wohngebäuden durch Photovoltaik, Solarthermie und Energiespeicherung auf. Ein weiteres Ziel war die Gegenüberstellung der aktuellen politischen Bedingungen und Entwicklungen in Hinblick auf Energieeffizienz mit den eigentlichen Bedürfnissen der Bauherren von heute.

Zum Abschluss der Vortragsreihe referierte Eberhard Heinz, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim IWU Darmstadt, in seinem Vortrag „Der lange Weg zur Wirtschaftlichkeit“, die energetischen und ökonomischen Auswirkungen sowie Effekte von Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Bestandsgebäude. Sein Fazit lautet demnach: Ob sich eine energetische Sanierung lohnt oder nicht, entscheidet sich mit der Art des Berechnungsansatzes.

Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer in zwei Workshops weiter in das Thema vertiefen. Konrad Uebel stand als Experte im Workshop „Jetzt durchstarten – mit gering investiven, innovativen Maßnahmen zum Ziel“ zur Verfügung. Von der Sinnhaftigkeit von Dreifach-Fensterverglasung über die Wirkung eines hydraulischen Abgleichs bis hin zu modernen Nutzungskonzepten bei der Fernwärmeversorgung wurde ausgiebig und intensiv über fachliche Themen diskutiert.

Ansprechpartner: mail@freiberg-institut.de

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