Der BVMW Chemnitz lud die Mitglieder des Expertenrings „Energie und Umwelt“ zur Besichtigung des Pumpspeicherkraftwerks Markersbach und anschließender Diskussion zum Thema Energiespeicherung ein.

Kaverne des PSW Markersbach

Kaverne des PSW Markersbach mit in Revision befindlichen Turbinensatz. Bildquelle: Konrad Uebel

Die rund 25 Teilnehmer des von der envia Mitteldeutsche Energie AG organsierten Expertenrings trafen sich in Markersbach zur Besichtigung des zweitgrößten deutschen Pumpspeicherkraftwerks mit einer Leistung von circa 1.000 MW. In einer anderthalbstündigen Führung durch die unter Tage in Stein gehauene Kaverne des Kraftwerks konnten interessante und hautnahe Eindrücke gesammelt werden.

Anschließend präsentierte Marcel Stepphuhn von der enviaM die Ergebnisse der Studie „Schlaglichter zur Energiewende und Ergebnisse der Studie Energiewelt Ost“. Die Energiewende ist nach wie vor in vollem Gange. “Gut gedacht, aber schlecht gemacht!” ist hierbei das häufige Fazit von Unternehmern, das durch diese aktuelle Untersuchung bestätigt wird.

Konrad Uebel vom Freiberg Institut referierte im Anschluss zum Thema „Aktuelle Entwicklungen bei Strom- und Wärmespeichern sowie intelligente Speicherbewirtschaftung”. Sein Fachvortrag zeigte Einblicke in die aktuellen Entwicklungstendenzen rund um das Thema Strom- und Wärmespeicher.

Beide Referenten beantworteten zum Abschluss noch die zahlreichen Fragen der anwesenden Unternehmer.

Das Fazit der Veranstaltung kann deshalb wie folgt lauten: Die Dezentralität der künftigen Energieversorgung wird nicht nur etwas mit einer Vielzahl großflächig verteilter Erzeugungsanlagen zu tun haben, sondern auch mit dem Einsatz wirtschaftlicher Speichertechnologien.

Ansprechpartner: mail@freiberg-institut.de

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